Masern - Morbilli - Therapie
Therapie
Bei Masern-Verdacht sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt, um abzuklären, ob nicht doch eine Röteln-Infektion vorliegt, die ein ähnliches Krankheitsbild aufweist. Außerdem kann der Arzt möglichen Komplikationen vorbeugen. In der Regel bedürfen Masern aber keiner speziellen Therapie.
Bettruhe für mindestens eine Woche ist aber obligatorisch und zwar in einem ausreichend gut gelüfteten und bei Lichtscheu abgedunkelten Zimmer. Bei sehr hohem Fieber oder Fieberkrämpfen sollte das Fieber medikamentös gesenkt werden.
Nur wenn sich eine Mittelohrentzündung oder eine bakterielle Bronchitis hinzugesellt, werden Antibiotika erforderlich. Augenwaschungen mit lauwarmem Kamillentee lösen die Verkrustungen an den Augenlidern. Wie bei allen Fiebererkrankungen gilt auch hier: ausreichend trinken!
Tragen Sie Sorge, dass Ihr Kind keinen Kontakt zu anderen Personen hat und informieren Sie den Kindergarten oder die Schule.
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