Burn-out-Syndrom - Symptome

Von einem Burn-out-Syndrom sind in Deutschland Tausende von Menschen betroffen. Im Vordergrund stehen dabei Erschöpfung und eine herabgesetzte körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit.


Symptome

Das Beschwerdebild bei dem Burn-out-Syndrom kann sehr verschieden sein. Im Vordergrund stehen vor allem emotionale und geistige Symptome wie Unzufriedenheit und gesunkene Leistungsfähigkeit, die bei Betroffenen ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

So verschieden wie die Betroffenen, so unterschiedlich ist auch das Beschwerdebild des Burn-out-Syndroms. Großen Einfluss nehmen die Persönlichkeit des Menschen und sein jeweiliges berufliches sowie soziales Umfeld. So können Phasen der Überaktivität mit Phasen der Erschöpfung abwechseln. Freizeit bzw. Freizeitbeschäftigungen bringen dem Betroffenen keine Erholung und er kann seine Energiespeicher nicht mehr auffüllen. Gegenüber seiner Umwelt wird er zunehmend gleichgültiger und zieht sich zurück. Darunter leidet häufig seine Leistungsfähigkeit, wodurch wiederum Lob und Anerkennung zurückgehen. Ein Teufelskreis beginnt.

Neben den psychischen Symptomen wie Erschöpfung, Ab- oder Niedergeschlagenheit können auch physische Beschwerden auftreten. Dazu gehören z.B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung, Schwindelgefühle oder Ohrgeräusche. Betroffene können zudem unmotiviert, reizbar, nervös, unruhig oder unkonzentriert sein. Pessimismus, Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen oder geringes Selbstbewusstsein sind weitere mögliche Symptome.

Die fehlende Entspannung, die Unzufriedenheit sowie die gesunkene körperliche und geistige Leistungsfähigkeit quälen die Betroffenen besonders, die körperlichen Beschwerden stehen für sie oft nicht so im Vordergrund. Nicht selten erhöhen sie ihren Konsum von Alkohol, Nikotin oder Kaffee. Der Griff zu Beruhigungs-, Schmerz- oder Schlafmitteln, d.h. die Selbsthandlung, ist ebenfalls zu beobachten. Extreme Folgen des Burn-out-Syndroms sind Depressionen oder Drogenabhängigkeit.

Am Arbeitsplatz kann sich das „Ausgebranntsein“, z.B. im Dienst nach Vorschrift, in zunehmenden Fehlzeiten oder im gereizten Umgang mit Kollegen, aber auch Kunden, Patienten oder Schülern äußern. Die Betroffenen stumpfen innerlich unter Umständen ab. Wo zuvor noch Engagement, Interesse und Freude bestanden, können Sarkasmus, Ironie und Zynismus herrschen.

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