AIDS - HIV - Symptome
Symptome
Wenige Tage bis sechs Wochen nach der Infektion mit dem HI-Virus kommt es bei etwa 70% der Infizierten zur akuten HIV-Erkrankung. Die Symptome sind unspezifisch und ähneln denen eines grippalen Infektes. Danach folgt das krankheitsfreie Intervall, dass mehrere Jahre andauern kann. Während dieser Phase gelingt es dem Immunsystem, die Erreger einigermaßen in Schach zu halten. Durch antivirale Medikamente schaffen es die Mediziner heute, diese Phase zu verlängern.
Nach der oft langen symptomfreien Phase folgt eine Phase mit allgemeinen Symptomen. Sie sind so allgemein, dass sie auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten. Bei Vorkommen eines oder mehrerer der folgenden Symptome über längere Zeit sollte aber unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
- Lymphknotenschwellungen
- Nachtschweiß (länger als einen Monat)
- Durchfall (länger als einen Monat)
- Fieber (länger als einen Monat)
- Trockener Husten/Atemnot
- Gewichtsverlust
- Müdigkeit und Erschöpfung
Ist das Immunsystem so weit geschwächt, dass es sich gegen Erreger, die für gesunde Menschen kein Problem darstellen, nicht mehr wehren kann, spricht man von AIDS. Typisch sind in diesem Stadium bestimmte Formen der Lungenentzündung (Pneumocystis-Pneumonie) oder Infektionen von Mund und Speiseröhre mit dem Hefepilz Candida albicans. Häufig kommt es auch zu bestimmten Krebserkrankungen, die durch die Infektion mit Viren ausgelöst werden, beispielsweise das Kaposi-Sarkom, Gebärmutterhalskrebs oder Lymphome.
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