Bluthochdruck - Hypertonie - Symptome
Symptome
Häufig wird ein Bluthochdruck erst dann entdeckt, wenn es Jahre nach dem Beginn der Erkrankung zu Folgeschäden an verschiedenen Organen gekommen ist. In den allermeisten Fällen verursacht der Bluthochdruck selbst überhaupt keine Krankheitszeichen. Die Tatsache, dass diese folgenreiche Erkrankung für die Betroffenen kein wirkliches Leiden darstellt, erschwert sowohl die Krankheitsfeststellung als auch die konsequente Behandlung.
Werden Krankheitszeichen genannt, so sind dies in den meisten Fällen klopfende Kopfschmerzen, die vor allem im Hinterkopf gespürt werden. Diese werden von 70 Prozent aller Patienten angegeben, die von ihrem Bluthochdruck wissen, allerdings nur von 20 Prozent der Patienten, denen ihre Erkrankung unbekannt ist. Auch Krankheitszeichen wie Nasenbluten, Schwindel, Herzklopfen oder Beklemmungsgefühl werden manchmal mit erhöhtem Blutdruck in Zusammenhang gebracht, sind jedoch zu unspezifisch, um als typisch für diese Erkrankung zu gelten.
Anders stellt sich die Situation beim so genannten malignen (bösartigen) Bluthochdruck oder den Bluthochdruckkrisen dar. Hier liegen Blutdruckwerte vor, die vorübergehend oder dauerhaft Bereiche von 140 mmHg oder mehr für den diastolischen (unteren) Wert erreichen. Dabei haben die Patienten erhebliche Beschwerden, die von starken Kopfschmerzen über Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bis zu Benommenheit und Krampfanfällen reichen. Auch ein als Angina pectoris bezeichnetes schmerzhaftes Engegefühl in der Brust tritt dabei häufig auf.
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