Non-Hodgkin-Lymphom - Symptome
Symptome
Im Gegensatz zum Hodgkin-Lymphom, das sich fast ausschließlich auf die Lymphknoten beschränkt, können die Non-Hodgkin-Lymphome fast überall im Körper auftreten. Dementsprechend vielfältig sind auch die Krankheitszeichen, die sie dort auslösen.
Alle Krankheitszeichen der Non-Hodgkin-Lymphome können auch auf viele andere, völlig harmlose Erkrankungen deuten. Wenn dennoch das Gefühl besteht, diese Krankheitszeichen noch nicht oder nicht in dieser Form oder Dauer gespürt zu haben, sollte ein Arzt zur weiteren Abklärung hinzugezogen werden.
Zunächst können bei einem Lymphom die Zeichen einer gewöhnlichen Erkältung, also Fieber, Schwäche und Abgeschlagenheit bestehen. Falls diese ungewohnt lang (über vier Wochen) andauern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Auch andere, unspezifische allgemeine Krankheitszeichen wie Übelkeit, nächtliches Schwitzen, Blässe, Hautjucken oder Kopfschmerzen können zu einem malignen Lymphom gehören. Ebenfalls werden Appetitverlust und Gewichtsabnahme oder Völlegefühl oft beobachtet.
Darüber hinaus können Lymphknotenschwellungen spürbar sein. Lymphknoten sind am besten in der Leistenbeuge, am Hals oder in der Achselhöhle zu tasten. Meist sind diese vergrößerten Lymphknoten nicht schmerzhaft.
Tumoren des Lymphsystems können sich auch außerhalb der Lymphknoten bilden und in anderen Organen zu Störungen führen. So können beispielsweise Lymphome im Gehirn oder im Bereich des Rückenmarks zu Lähmungen oder anderen Ausfällen führen.
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