Harninkontinenz - Blasenschwäche - Urininkontinenz - Symptome
Symptome
Im Vordergrund der Harninkontinenz steht der unfreiwillige, nicht zu kontrollierende Verlust von Urin. Als begleitende Krankheitszeichen können bei allen Inkontinenzformen auftreten: Blasenentzündungen und Hautmazerationen (Aufweichen der Haut).
Das Leitsymptom der Harninkontinenz wird durch den Namen der Krankheit selbst benannt. Der unfreiwillige, nicht zu kontrollierende Verlust von Urin ist das wichtigste Krankheitszeichen.
Begleitende Symptome sind ein Vorfallgefühl bei Frauen mit ausgeprägter Beckenbodenschwäche (Stressinkontinenz). Das Abkippen der Beckenorgane kann eine unvollständige Blasenentleerung bedingen, die zu Restharngefühl und gehäuften Blasenentzündungen führt. Die Dranginkontinenz ist in bis zu 50 Prozent der Fälle mit Schmerzen im Beckenbereich verbunden. Die reflektorische Entleerung der Blase bei neurologischen Erkrankungen (Reflexinkontinenz), insbesondere der hohen Querschnittlähmung, geht mit Reaktionen des autonomen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Schwitzen, Schwindel und hohem Blutdruck einher.
Bei allen Inkontinenzformen ist die Gefahr der Hautmazeration (Aufweichen der Haut durch Urinnässe auf der Haut) und des Pilzbefalls in der Schamregion gegeben. Die Gefahr von Pilzinfektionen in dieser Region ergibt sich aus dem für die Pilze günstigen feuchten Mikroklima für das Wachstum - bei gleichzeitigem Vorliegen einer Abwehrschwäche der Haut. Nur eine konsequente Betreuung dieser Patienten kann solchen Folgekomplikationen vorbeugen.
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