GIST / gastrointestinale Stromatumoren - Prävention
Prävention
Maßnahmen, die der Entstehung von GIST vorbeugen könnten, sind nicht bekannt.
Um nach erfolgter Therapie einen Rückfall der Erkrankung rechtzeitig bemerken und behandeln zu können, werden regelmäßige Nachsorgekontrollen mit CT-Untersuchung* empfohlen: Für Patienten mit niedrigem Risiko alle sechs Monate über einen Zeitraum von fünf Jahren, für Patienten mit mittlerem bis hohem Risiko zunächst drei Jahre lang alle drei bis vier Monate, in den zwei Folgejahren alle sechs Monate sowie anschließend jährlich. Patienten mit sehr niedrigem Risiko benötigen den Leitlinien-Empfehlungen zufolge keine routinemäßigen Nachsorgekontrollen. Sie sollten sich dennoch bewusst sein, dass auch bei ihnen ein gewisses Rückfallrisiko besteht.
Glossar
Computertomografie (CT): Bei der Computertomografie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, bei dem mithilfe von Röntgenstrahlung Schnittbilder aus dem Körperinneren angefertigt werden. Der Patient befindet sich bei der Untersuchung auf einer Liege in einer Röntgenröhre. Diese sendet Röntgenstrahlung aus, Detektoren messen, wie stark die ausgesendete Strahlung vom Gewebe im Körper abgeschwächt wird. Daraus werden Schnittbilder berechnet. Je strahlendurchlässiger das Gewebe ist, desto dunkler stellt es sich im CT-Bild dar. Gewebe, das die Strahlung weniger gut durchlässt, also abschwächt, erscheint hell. Mithilfe eines Kontrastmittels kann der Kontrast zwischen den verschiedenen Geweben noch erhöht werden. Quelle: Krebsinformationsdienst des Krebsforschungszentrums Heidelberg, http://www.krebsinformationsdienst.de/ (Stand: 12.11.2010)
Autor: Kathrin Sommer
| zurück | zur Übersicht | weiter |
|---|




