COPD - chronisch obstruktive Lungenkrankheit - Prävention
Prävention
Oberstes Ziel vorbeugender Maßnahmen ist es, zu verhindern, dass die Schädigung der Lunge weiter voranschreitet. Entsprechend gilt es, bekannte Risikofaktoren der COPD zu vermeiden. Dazu gehören schädigende Einflüsse am Arbeitsplatz (schädigende Gase, Dämpfe, Staubbelastung) und allen voran das Rauchen! Eine Aufgabe des Rauchens führt zwar nicht dazu, dass sich vorhandene Schädigungen der Lunge zurückbilden, jedoch verlangsamt sich die Beeinträchtigung der Lungenfunktion auf ein altersübliches Maß.
Die nationale ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt COPD-Patienten zudem dringend, sich gegen die saisonale (jährliche) und die Neue Grippe sowie gegen Pneumokokken impfen zu lassen, um das Risiko für akute Verschlechterungen (Exazerbationen) zu senken. Bakterielle und virale Erreger gelten als die häufigsten Auslöser gefährlicher Exazerbationen.
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