Blasenkrebs - Harnblasenkarzinom - Prävention
Prävention
Vorbeugende Maßnahmen zielen in erster Linie auf das Vermeiden der Risikofaktoren ab. Reisende in tropischen oder subtropischen Ländern sollten sich vor einer Infektion mit den Erregern der Bilharziose schützen.
Die Entstehung des Harnblasenkrebses kann durch Faktoren wie Rauchen, Haarfärbemittel oder übermäßigen Alkoholgenuss begünstigt werden. Aufhören zu rauchen, weniger häufig Haare färben oder mäßig Alkohol trinken könnte dementsprechend der Krebsentwicklung vorbeugen. Personen, die beruflich mit Krebs erregenden Stoffen zu tun haben, sollten die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen unbedingt einhalten.
Bei Personen, die sich in tropischen oder subtropischen Ländern aufhalten, ist der Schutz vor der Ansteckung mit den Erregern der Bilharzhiose eine wichtige Maßnahme. Vor Reiseantritt kann sich der Tourist bei den einschlägigen Stellen über die Bilharziose-Gefahr in dem jeweiligen Land informieren. Am Aufenthaltsort sollte das Schwimmen oder Baden in Seen oder Flüssen sowie das Trinken unsauberen Wassers vermieden werden. Treten nach der Reise zu Hause Symptome wie blutiger Urin oder Stuhl, Durchfall oder schmerzhaftes Wasserlassen auf, kann dahinter eine Bilharziose stehen, die entsprechend behandelt werden muss.
Patienten, die bereits ein Harnblasenkarzinom hatten, sollten in regelmäßigen Abständen ihren Arzt aufsuchen, um ein mögliches Rezidiv rechtzeitig zu erkennen. Immerhin kommt es bei 50-70 % der Patienten mit einem oberflächlichen Ersttumor zum Wiederauftreten des Krebses.
Quellen:
Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.: Harnblasenkrebs, Harnblasenkarzinom
Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Patienteninformation: Blasenkrebs
National Institute of Cancer, bladder cancer
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