Prostatakrebs - Prostatakarzinom - Prävention
Prävention
Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört, die bekannten Risikofaktoren soweit wie möglich zu vermeiden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Vorsorgeuntersuchungen. Dadurch können Tumoren früh erkannt und mit besseren Heilungschancen behandelt werden.
Alter, Hormonwirkung, erbliche Veranlagung, Ernährungsgewohnheiten, beruflicher Kontakt mit bestimmten Stoffen und Vitamin D-Mangel stehen im Verdacht, das Auftreten von Prostatakrebs zu verursachen bzw. zu begünstigen. Davon lassen sich die ersten drei Faktoren bedauerlicherweise nicht beeinflussen. Ernährungsgewohnheiten können dagegen relativ einfach umgestellt werden. So sind ballaststoffreiche und an tierischen Fetten arme Nahrungsmittel zu bevorzugen. Weniger Fleisch und Wurst auf dem Speiseplan zählt zu den effektivsten vorbeugenden Maßnahmen! Inwieweit Vitamin D und berufliche Exposition gegenüber Stoffen wie Kadmium oder Gummi (Kautschuk) einen Einfluss auf die Entstehung von Prostatakrebs haben, ist noch nicht abschließend geklärt. So lässt sich z.B. nicht sagen, ob eine Vitamin-D-Zufuhr sinnvoll ist.
Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollten sich Männer einmal jährlich der Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs unterziehen. Auf diesem Weg können Tumoren im Frühstadium entdeckt werden. Die Heilungschancen sind dann noch sehr gut.
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