Thrombose - Prävention
Prävention
Da eine Thrombose die Gefahr einer Embolie birgt, wird heute jeder Patient, sofern dies in seinen Möglichkeiten liegt, nach einer Operation zum Aufstehen und zur Bewegung animiert. Darüber hinaus wird vorsorglich bereits vor Operationen damit begonnen, die Gerinnung des Blutes durch Heparin (Bauchspritzen) erheblich zu verlangsamen. Vorbeugend wirken ebenfalls Krankengymnastik und das Tragen von Stützstrümpfen. Dies gilt besonders, wenn Sie Krampfadern haben. Wenn längeres Sitzen erforderlich wird (lange Flugreisen, Tagungen et cetera), sollten Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Achten Sie darauf, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen! Frauen über 35 sollten über eine Alternative zur Antibaby-Pille nachdenken.
Antikoagulantien beugen Blutklumpen vor:
Unter dem Begriff der Antikoagulantien versammeln sich Medikamente, die eine Verklumpung (Koagulation, Gerinnung) des Blutes vermeiden helfen. Im Wesentlichen sind dies Heparin (Spritzen) und Marcumar (Tabletten). Hiermit hofft man, Thrombosen und Embolien vorbeugen zu können.
Die wichtigsten Gegenanzeigen der Antikoagulantien: Erhöhte Blutungsneigung, Verdacht auf Gefäßverletzung, Epilepsie, Alkoholismus, Nierensteine. Die wichtigsten Nebenwirkungen: Blutungen (Haut, Schleimhaut, Organe), Hautveränderungen, Haarausfall, Magen-Darm-Störungen (Diarrhö, Überlkeit, Erbrechen), Wechselwirkungen mit zahlreichen Medikamenten im Sinne einer Wirkverlängerung oder Wirkverkürzung.
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