Reizdarm / Colon irritabile - Prävention
Prävention
Leidet ein Patient am Reizdarmsyndrom, sollte er zunächst genau beobachten (und eventuell sogar protokollieren), wann die Beschwerden verstärkt auftreten. Eventuell können so bereits bestimmte Auslöser (spezielle Nahrungsmittel, Stress, etc.) identifiziert werden. Allgemeine Maßnahmen zur Vermeidung eines Reizdarmsyndroms sind:
- Menschen mit empfindlichem Darm sollten vorbeugend auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten.
- Die Speisen sollten gut gekaut werden.
- Mehrere kleinere, nicht allzu kalorienreiche Mahlzeiten sind zu empfehlen.
- Der Fettanteil darf nicht zu hoch sein.
- Nahrungsmittel, auf die die Betroffenen besonders empfindlich reagieren, sollten gemieden werden. Treten die Symptome besonders in Stresssituationen auf, ist es hilfreich, die Ursache der Konflikte zu beseitigen.
Wer in Belastungssituationen immer wieder unter Darmbeschwerden leidet, sollte seine Fähigkeit, belastende Situationen zu verarbeiten, überdenken. Eventuell kann eine Beratung beim Psychologen oder eine Selbsthilfegruppe weiterhelfen. Es lohnt sich auch, bestimmte Entspannungstechniken wie zum Beispiel Autogenes Training, Yoga oder Tai-Chi zu erlernen, um mit Stress-Situationen besser fertig zu werden.
Darüber hinaus ist sportliche Betätigung, vorzugsweise an der frischen Luft, beruhigend für den Darm, da Bewegung die Empfindlichkeit des Darms herabsetzt. Bei Verstopfungsneigung unterstützt Bewegung die Darmmotilität und wirkt entspannend.
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