Angina pectoris - Herzenge - Prävention
Prävention
Wenn ein Patient erfährt, dass er an einer koronaren Herzerkrankung leidet, kann diese über viele Jahre stabil verlaufen, das heißt es muss nicht unbedingt eine Verschlechterung oder gar ein Herzinfarkt eintreten.
Der Betroffene weiß, dass er bei Belastung Angina-Beschwerden bekommt, die aber wieder vergehen, wenn er die Belastung einstellt. Aber: Dieser Zustand kann sich von heute auf morgen ändern! Dann nämlich wenn die Versorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff immer unsicherer wird. Plötzlich bricht die Versorgung in einem Areal ganz ab.
Diagnose: Herzinfarkt. Die Faktoren, die langfristig das Auftreten einer Angina pectoris beziehungsweise eines Herzinfarktes begünstigen, sind mittlerweile gut bekannt. Eine ernsthafte Vorbeugung einer Herzerkrankung lässt sich nur durch eine gesunde Lebensweise und das frühzeitige Ausschalten von Risikofaktoren erreichen. In klinischen Studien konnte ferner ein risikosenkender Effekt für die prophylaktische Einnahme von Vitamin E (200 - 400 I.E. täglich) nachgewiesen werden.
Niemand kann sich vor einem Herzinfarkt sicher schützen. Es gibt jedoch Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung einer Herzerkrankung besitzen. Menschen, die mit einem oder mehreren dieser Faktoren belastet sind, haben ein deutlich erhöhtes Risiko.
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