Endometriose - Prävention
Prävention
Es gibt keine sichere Vorbeugung gegen die Endometriose. Antibaby-Pille, Rauchen und Ernährung beeinflussen aber die Wahrscheinlichkeit beziehungsweise den Verlauf der Erkrankung.
Langjährige Pillenanwenderinnen erkranken seltener. Manche Untersuchungen finden bei ihnen sogar nur halb so häufig Endometriose wie bei anderen Frauen. Denn das Auftreten der Endometriose hängt mit der Anzahl der echten Monatszyklen zusammen. Die Antibaby-Pille stellt aber die Eierstöcke ruhig. Das heißt, bei der Monatsblutung unter Pilleneinnahme wird die Gebärmutterschleimhaut nicht richtig aufgebaut und abgestoßen.
Rauchen soll das Erkrankungsrisiko ebenfalls mindern. Die Nachteile überwiegen jedoch bei weitem. Denn Rauchen fördert nicht nur die Entstehung von Krebs, sondern es lässt auch schneller altern. Raucherinnen bauen das Östrogen verstärkt in ihrer Leber ab und haben deshalb niedrigere Hormonspiegel als Nichtraucherinnen. Als Folge wird die Haut vorzeitig dünn und faltig, und die letzte Monatsblutung tritt bis zu fünf Jahren früher auf.
Über den Einfluss der Ernährung auf den Verlauf der Endometriose gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen. Erkrankte Frauen berichten aber immer wieder, dass bestimmte Nahrungsmittel oder Ernährungsweisen die Beschwerden mildern oder verstärken. Möglicherweise kann vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Pflanzliche Fette sollen günstiger sein als tierische Fette, Vollkornprodukte besser als solche aus Weißmehl. Alkohol und Koffein könnten nach Erfahrungsberichten Betroffener die Beschwerden verschlimmern.
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