Non-Hodgkin-Lymphom - Prävention

Eine Gruppe von bösartigen Erkrankungen, bei denen es zu unkontrollierter Vermehrung von lymphatischen Zellen kommt. Hier finden Sie alles zum Thema.


Prävention

Da bislang keine sichere Ursache für das Auftreten eines Lymphoms nachweisbar ist, können auch keine Empfehlungen zur gezielten Vorbeugung einer solchen Erkrankung gegeben werden. Trotzdem gibt es einige generelle Ratschläge zur Krebsvorbeugung.

Prinzipiell gilt aber auch hier die Vermeidung der bekannten Krebs erregenden Substanzen, an erster Stelle des Nikotins aus dem Tabakrauch, aber auch von Lösungsmitteln, Schwermetallen oder Unkrautvernichtern.

Auch eine gesunde Ernährung kann prinzipiell der Entstehung bösartiger Erkrankungen vorbeugen. Seit 1984 werden von der Amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer Society) regelmäßig Leitlinien für solch eine gesunde Ernährung herausgegeben. Die wichtigsten Ratschläge zur Vorbeugung von Krebs daraus lauten:

Der häufige Verzehr von Obst und Gemüse, bevorzugt roh, kann das Risiko senken, an Krebs zu erkranken. Dabei sollten täglich etwa fünf Portionen Obst und Gemüse, am besten roh, verzehrt werden. Zusätzlich gilt, dass vegetarische Lebensmittel zu bevorzugen sind, Getreideprodukte (möglichst vollwertig) sollten mehrmals täglich gegessen werden. Als eigentliche Wirkstoffe des Krebs hemmenden Effekts von Obst und Gemüse wurden mittlerweile die so genannten Antioxydanzien identifiziert. Solche Stoffe schützen den Stoffwechsel vor dem Entstehen freier Radikale, die eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung spielen. Antioxydanzien sind vor allem die Vitamine C und E, Selen und Carotin. Sie entfalten ihre Krebs hemmende Wirkung im Zusammenspiel mit anderen Pflanzenstoffen, den Flavonoiden. In synthetischer Form, also als Tabletten aufgenommen, konnte den Vitaminen bisher keine krebsschützende Wirkung nachgewiesen werden.

Darüber hinaus sollten fettarme Lebensmittel bevorzugt werden. Der Fleischkonsum sollte eingeschränkt werden, wenn Fleisch verzehrt wird, dann sollten es eher Geflügelfleisch oder Fisch als dunkle Fleischsorten sein.

Quelle: Springer Medizin
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