Schilddrüsenunterfunktion - Hypothyreose - Prävention
Prävention
Eine Vorbeugung ist bei der erworbenen Schilddrüsenunterfunktion nicht zuverlässig möglich. Bei der angeborenen Hypothyreose kann die Früherkennung und sofortige Behandlung Folgeschäden verhindern.
Für die Hashimoto-Thyreoiditis als häufigster Ursache einer Hypothyreose sind keine vorbeugenden Maßnahmen bekannt.
Bei der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion können durch eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung und die sofortige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen Entwicklungsstörungen verhindert werden. Dieses so genannte Neugeborenen-Screening auf Hypothyreose und einige andere Stoffwechselerkrankungen erfolgt bei allen Säuglingen am fünften Lebenstag im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U2. Für die Bestimmung der Parameter werden ein bis zwei Tropfen Blut aus der Ferse entnommen.
Im Falle einer Hypothyreose ist eine sofort einsetzende, lebenslange Behandlung mit Schilddrüsenhormonen notwendig. Wird eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion nur drei Wochen zu spät behandelt, ist eine Störung der geistigen Entwicklung meist nicht zu verhindern.
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