Schaufensterkrankheit - Arterielle Verschlusskrankheit - Prävention
Prävention
Da das Rauchen den Hauptrisikofaktor der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit darstellt, sollten Raucher den Nikotinkonsum unbedingt einstellen.
Zusätzlich zum Einstellen des Rauchens müssen andere Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Blutzuckerkrankheit optimal eingestellt werden. Lokale Wärmeanwendungen oder Salben, die eine wärmende Wirkung haben, sind unbedingt zu vermeiden. Hierdurch wird die Blutzirkulation der Haut, aber nicht die der Muskulatur gesteigert, so dass sich die Mangelversorgung des Muskelgewebes verschlimmert. Auch Kälteeinwirkung muss vermieden werden, da diese dazu führt, dass sich die Blutgefäße an der Körperoberfläche zusammenziehen und die Durchblutung sich verringert.
Zu enges Schuhwerk kann Druckstellen an den Füßen verursachen, aus denen Geschwüre entstehen können. Geschwüre können auch auf dem Boden von Fußpilz entstehen. Daher ist eine fachmännische Fußpflege durch eine Fußpflegerin notwendig. Unsachgemäße Fußpflege geht mit der Gefahr von Bagatellverletzungen einher, die beim Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit schlecht abheilen.
Die Einnahme ergotaminhaltiger (mutterkornhaltiger) Migränemittel bewirkt die Engstellung kleiner Gefäße mit der Gefahr der Verschlimmerung der arteriellen Verschlussbeschwerden.
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