Burn-out-Syndrom - Diagnose
Diagnose
A und O der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch zwischen Patient und Arzt. Daneben müssen psychische und physische Erkrankungen erkannt bzw. ausgeschlossen werden.
Wichtigstes Instrument der Diagnose ist die ausführliche Anamnese, d.h. die genaue Befragung des Betroffenen durch den Arzt. Der Mediziner lässt sich die Beschwerden genau schildern, er erfragt, seit wann sie bestehen und wodurch sie ausgelöst wurden. Andere abzuklärende Punkte sind z.B. der Gebrauch prinzipiell gesundheitsschädigender Substanzen wie Alkohol oder Nikotin und das Berufs- und Freizeitleben des Betroffenen.
Außerdem muss der Arzt andere Ursachen der Erschöpfung und der herabgesetzten Leistungsfähigkeit erkennen bzw. ausschließen. Dazu gehören z.B. Depressionen, Angststörungen oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion.
Sven Max Litzcke, Horst Schuh: Stress, Mobbing und Burn-out am Arbeitsplatz. Springer Medizin Verlag Heidelberg 2007: 4. Auflage
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