Hepatitis B - Diagnose
Diagnose
Die Diagnose Hepatitis B lässt sich anhand einer Blutuntersuchung stellen. Im Blut sind Antikörper gegen das Hepatitis B-Virus (HBV) oder Virenbestandteile nachweisbar. So lässt sich auch bestimmen, ob die infizierte Person infektiös ist:
Antikörper sind ein Zeichen für die Immunantwort des Körpers. Man findet sie auch nach erfolgreicher Hepatitis B Impfung. Anti-HBc-IgM treten bei einer akuten Hepatitis auf, Anti-HBcIgG im späteren akuten Stadium sowie nach der Abheilung.
Die Messung von Virus-DNA (Virus-Erbmaterial) ist für die Diagnose und den Verlauf der chronischen Hepatitis wichtig. Bei einer ruhenden Infektion ist wenig Virus-DNA im Blut. Wenn viel DNA zu finden ist, spricht dieser Befund für eine akute oder aktive chronische Hepatitis.
Der Nachweis und die Kontrolle einer Leberzellschädigung erfolgt über eine histologische (feingewebliche) Untersuchung von zuvor mit einer Kanüle entnommenen Lebergewebe (Biopsie).
Hepatitis als Reisekrankheit; J. Hadem, Der Internist 6, 2004; Springer Medizin
Verlag Diagnostik und Therapie der chronischen Hepatitis B und C; J Wiegand; Der Internist 7,2008; Springer Medizin Verlag
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