Herpes genitalis - Genitalherpes - Diagnose
Diagnose
Genitalherpes ist eine so genannte Blickdiagnose, Mediziner erkennen die Erkrankung in vielen Fällen auf Grund typischer Merkmale sofort. Der Virennachweis stellt eine wichtige diagnostische Methode dar.
Klassische Kennzeichen sind die für Herpes genitalis bezeichnenden Symptome wie Bläschen- oder Geschwürbildung und Schmerzen. Das reicht häufig schon aus, um einen Genitalherpes festzustellen. Zum Nachweis der Herpesviren stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Für eine so genannte Zellkultur streift der Arzt mit einem Wattestäbchen über die betroffenen Stellen. Der Abstrich wird in ein Nährmedium eingebracht, das das Viruswachstum fördert. Nach etwa zwei bis sieben Tagen steht das Ergebnis fest. Weitere Methoden umfassen den Nachweis von Virusbestandteilen bzw. -erbmaterial mit speziellen Labormethoden.
Blutuntersuchungen geben Hinweise auf bereits durchgemachte Infektionen. Sie erlauben allerdings keine Aussage darüber, ob die Infektion im Moment aktiv ist. Moderne Verfahren können wohl zwischen HSV 1 und HSV 2 unterscheiden, welche Körperregion betroffen ist, lässt sich aber auch mit ihnen nicht feststellen.
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