Schuppenflechte - Psoriasis - Diagnose
Diagnose
Im Mittelpunkt der Diagnostik bei einem Psoriasisverdacht steht die körperliche Untersuchung durch den Hautarzt. In unklaren Fällen kann eine feingewebliche Untersuchung von einer entnommenen Hautprobe notwendig sein.
Der Hautarztbittet seinen Patienten in der Regel, sich ganz auszukleiden. Bei der Untersuchung achtet der Hautarzt nicht nur auf diejenigen Psoriasis-Herde, die den Patienten subjektiv stören, sondern auch auf Hautveränderungen, die dem Patienten womöglich gar nicht aufgefallen sind. Sie können unter Umständen aber gerade den Verdacht auf das Vorliegen einer Psoriasis weiter erhärten. Dies trifft insbesondere auf Rötung beziehungsweise Schuppung an den für Psoriasis typischen Stellen wie zum Beispiel Ellenbogen, Knien, Steißbeinregion, Gesäßfalte, Kopfhaut, Ohrmuscheln und das Hautareal unmittelbar hinter den Ohrmuscheln zu. Außerdem achtet der Hautarzt auf - unter Umständen minimale - Veränderungen der Finger- und Zehennägel. In unklaren Fällen kann der Hautarzt weitere Aufschlüsse gewinnen, indem er mit einem Holzspatel an einem der Psoriasis-Herde kratzt. Die Psoriasis-Erkrankung eines nahen Verwandten des Patienten kann den Verdacht auf das Vorliegen einer Schuppenflechte weiter erhärten.
Feingewebliche Untersuchung
In den meisten Fällen kann eine Schuppenflechte durch alleinige körperliche Untersuchung festgestellt werden. In unklaren Fällen kann es erforderlich sein, in örtlicher Betäubung mit dem Skalpell eine kleine Hautprobe zu entnehmen. Nur durch die feingewebliche Untersuchung der Gewebeprobe unter dem Mikroskop ist das Bestehen einer Psoriasis endgültig zu beweisen. Außerdem kann man so auch das Vorliegen einer anderen Hauterkrankung ausschließen, die unter Umständen eine abweichende Behandlung erforderlich machen würde.
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