Harninkontinenz - Blasenschwäche - Urininkontinenz - Diagnose
Diagnose
Die ärztliche Untersuchung des Patienten beginnt mit einer ärztlichen Befragung (Anamnese) und Untersuchung. In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser ersten orientierenden Untersuchungen wird der Arzt ein Untersuchungsprogramm festlegen, dass eine exakte Klassifizierung der vorliegenden Harninkontinenz, einschließlich einer Beurteilung des Schweregrades, erlaubt.
Anamnese und Untersuchung
Die Abklärung der Harninkontinenz beginnt mit einer ärztlichen Befragung des Patienten, mit einer genauen Analyse der Krankheitszeichen sowie einer Untersuchung des Patienten, insbesondere der Beckenregion.
Bevor der Arzt jedoch mit diesem Untersuchungsprogramm beginnt, wird er den Betroffenen um eine Dokumentation des Urinverlustes in Form eines so genannten Miktionstagebuches bitten.
Der Erhebung der Krankengeschichte kommt hinsichtlich des Ausmaßes der Harninkontinenz, deren Entwicklung und dem Auftreten von begleitenden Funktionsstörungen eine vordergründige Bedeutung zu. Diese wird durch das Führen eines so genannten Miktionstagebuches über drei bis 14 Tage durch objektiv eingetragene Daten ergänzt.
Folgende Untersuchungen kommen in der Regel, aber nicht bei jedem Patienten, zum Einsatz: Urinuntersuchung, Ultraschall bei voller und leerer Blase, Blasendruckmessung und eventuell Blasenspiegelung.
Die beiden letzten Verfahren sind etwas aufwendiger und machen eine örtliche Betäubung oder Narkose notwendig.
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