FSME - Frühsommermeningoenzyphallitis - Diagnose

Die FSME ist eine entzündliche Infektionskrankheit der Hirnhäute (Meningen), des Gehirns (Enzephalon) und mitunter auch des Rückenmarks (Myelon). Hier finden Sie alles zum Thema.


Diagnose

Bei entsprechenden Beschwerden muss eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor cerebrospinalis) durchgeführt werden, hierzu wird das Nervenwasser mittels einer dünnen Nadel im Bereich der Lendenwirbelsäule aus dem Wirbelkanal entnommen (Lumbalpunktion).

Bei einer FSME finden sich im Nervenwasser entzündliche Veränderungen mit einer Vermehrung von Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und einem erhöhten Eiweißgehalt. Derartige Entzündungszeichen können freilich durch eine Vielzahl von Erregern verursacht werden. Um die FSME nachzuweisen, muss daher im Blut nach spezifischen Antikörpern gegen FSME gesucht werden.

Weiter gehende Untersuchungen, die zusätzlich zu klinischen Zeichen eine Beteiligung des Gehirns nachweisen können, sind die Messung der Hirnströme (Elektroenzephalogramm, EEG) und, als bildliche Darstellung des Gehirns, die Magnetresonanztomographie (MRT).

Quelle: Springer Medizin
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