Impotenz - Erektile Dysfunktion - Diagnose

Die Erektile Dysfunktion (Impotenz) umschreibt die Unfähigkeit des Mannes zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs. Hier finden Sie alles zum Thema.


Diagnose

Die ärztliche Untersuchung der Erektilen Dysfunktion ist standardisiert. Grundpfeiler der Abklärung stellen das ausführliche ärztliche Gespräch mit dem Patienten, gegebenenfalls mit dem Partner und die klinische Untersuchung dar.

Die Verfahren in der Übersicht:

Anamnese und körperliche Untersuchung
Zu Beginn der Untersuchung bei einer Erektilen Dysfunktion des Patienten wird in einem ärztlichen Gespräch nach der Krankengeschichte und den sexuellen Gewohnheiten gefragt. Anschließend wird eine körperliche Untersuchung mit Abtastung des männlichen Gliedes, der Hoden und der Prostata durchgeführt.

Blutuntersuchung und diagnostischer Einsatz von Medikamenten
Bei den durchgeführten Blutuntersuchungen bei einer Erektilen Dysfunktion des Patienten, werden beispielsweise Hormonwerte bestimmt. Hinsichtlich einer möglichen Therapie von Bedeutung sind Untersuchungen mit Medikamenten (zum Beispiel Viagra®, Caverject®). Kann durch diese Medikamente bereits ein Behandlungserfolg beim Patienten erzielt werden, sind weitere Untersuchungen meistens entbehrlich.

Spezialultraschall, Röntgendarstellung und Druckmessung im Penisschwellkörper
Bei der Spezialultraschalluntersuchung wird der Blutfluss in den Penisgefäßen beurteilt. Der Arzt kann vor der Untersuchung ein Medikament in den Penisschwellkörper spritzen und somit auf Veränderungen der Blutflussgeschwindigkeit achten. Die kombinierte Untersuchung mit einer Röntgendarstellung (Kavernosographie) und Druckmessung im Penisschwellkörper wird nur noch sehr selten durchgeführt; dabei liegt der Patient auf dem Röntgenarbeitsplatz, und über eine feine Nadel in den, nahe des Körpers befindlichen seitlichen Penisbereich wird Kontrastmittel in den Penisschwellkörper eingespritzt und der Druck im Schwellkörperinneren gemessen.

Quelle: Springer Medizin
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