Arthrose

Als Arthrose werden meist durch übermäßige oder Fehlbelastung hervorgerufene Gelenkveränderungen der kleinen oder großen Gelenke bezeichnet, die zu Schmerzen und Funktionseinbußen führen. Die Gelenkveränderungen können deutlich sichtbar sein.


Definition

Unter einer Arthrose versteht man eine mit Schmerzen und Funktionseinbußen einhergehende Erkrankung von Gelenken, die zunächst durch Fehlernährung des Knorpels, später auch durch Verlust an Knorpelelastizität und -dicke gekennzeichnet ist. In manchen Fällen bzw. phasenweise kommt noch ein Entzündungsprozess hinzu. Er wird durch kleine Knorpelteile hervorgerufen, die abgerieben wurden und in der Gelenkflüssigkeit herumschwimmen oder durch kleine Einbrüche der Deckplatte von Gelenkkörpern, die unter Belastung entstanden sind. Die Entzündungsprozesse sind anhand von Markern im Blut nachweisbar. Das Ergebnis sind Schwellung, Überwärmung und Rötung des Gelenks sowie Schmerzen. Dieser Zustand wird als aktivierte Arthrose bezeichnet.

Autor: Dr. Wiebke Kathmann

Quelle: Springer Medizin
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