Feigwarzen - Condylomata acuminata
Definition
Feigwarzen sind ein weit verbreitetes Phänomen, sie kommen insbesondere bei geschlechtsaktiven Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren vor. Ursächlich sind Viren verantwortlich, vermutlich sind etwa zwei Drittel (60%) der Bevölkerung betroffen.
Die Übertragung erfolgt in erster Linie über den Geschlechtsverkehr. Feigwarzen - auch spitze Kondylome oder Condylomata acuminata genannt - gehören zu den am häufigsten auftretenden sexuell übertragbaren Erkrankungen. Oft finden sie sich im Bereich des Penis, der Vulva, der Vagina, des Gebärmutterhalses oder um den After herum. Sie können auch im After vorkommen, besonders nach Analverkehr.
Kondylome treten einzeln oder zahlreich auf und entsprechen etwa der Größe eines Stecknadelkopfes. Aber auch größere Gruppen mit ineinander fließenden Übergangen sind möglich. Bisweilen erscheinen Kondylome als große Tumoren, die wie ein Blumenkohl aussehen können, z.B. als Buschke-Löwenstein-Tumor mit gewebezerstörendem Wachstum oder als Condylomata gigantea ohne Gewebsdefekte. Farblich stellen sich Feigwarzen in erster Linie weiß dar, aber auch rote oder schwarze Färbungen kommen vor.
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