Takayasu-Arterienentzündung
Eine Arterienentzündung (Arteriitis) ist eine Entzündung der Arterienwand, die häufig mit einer Einengung des inneren Gefäßdurchmessers oder auch mit dem Absterben von Wandzellen einhergeht.
Arterienentzündungen sind vornehmlich unspezifisch, das heißt, durch keinen bestimmten Krankheitserreger verursacht. Bei der Takayasu-Arteriitis handelt es sich um eine Gefäßentzündung, die die Wand der Hauptschlagader einschließlich ihrer Äste befällt. Im Falle der Takayasu-Arteriitis finden sich im Bereich der mittleren und äußeren Schicht der Gefäßwand typische entzündliche Ansammlungen von Zellen mit großem Kern (Monozyten) und so genannten Riesenzellen.
Je nach Befallmuster, der Verteilung der betroffenen Arterien werden nach Ueno vier verschiedene Typen der Takayasu-Arteriitis unterschieden:
- Ueno I: Befall des Bogens der Hauptschlagader einschließlich der großen abgehenden Äste (Halsschlagader, Oberarmarterien)
- Ueno II: Befall des absteigenden Teils der Brustschlagader sowie der Bauchschlagader einschließlich ihrer großen Äste (Darmarterien)
- Ueno III: Befall aller Abschnitte der Hauptschlagader (Aortenbogen, Brust- und Bauchschlagader)
- Ueno IV: Befall der Hauptschlagader mit Beteiligung der Lungenarterien
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