Lymphknotenschwellung
Definition
Hat man eine Lymphknotenschwellung, kann man beim Betasten eine Schwellung unter der Haut (die Haut sieht normal aus) fühlen. Solche Schwellungen können etwa einen Fünftel Zentimeter bis zu mehreren Zentimetern oder Faustgröße erreichen. Aber nicht jede Schwellung unter der Haut, die man als Laie selbst tastet, ist auch wirklich ein Lymphknoten.
Aus dem Ort der Schwellung und aus der Konsistenz beim Tasten sowie der Möglichkeit, den getasteten Knoten zu verschieben, kann der Arzt beim Untersuchen herausfinden, ob ein Lymphknoten oder eine andere Art von Schwellung vorliegt wie zum Beispiel Fettknoten (Fibrome) oder Eiterbeulen (Abszesse). Man unterscheidet eine örtliche Lymphknotenschwellung von der generalisierten Lymphknotenschwellung.
Örtliche Lymphknotenschwellung
Sie betrifft nur einen Lymphknoten oder eine Lymphknotenregion und tritt als Reaktion auf ein lokales Geschehen wie Kontaktallergie oder umschriebene Entzündung auf.
Generalisierte Lymphknotenschwellung
Sie führt zu einer Schwellung von Lymphknoten an mehreren oder allen Lymphknotenregionen des Körpers. Diese Lymphknotenschwellung ist ganz allgemein Ausdruck einer Krankheit, die sich nicht auf eine Körperregion beschränkt. Beispiele dafür sind:
- Viruserkrankungen wie Pfeiffersches Drüsenfieber oder HIV
- nichtinfektiöse Erkrankungen wie die chronisch lymphatische Leukämie
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In dieser vergrößerten Schemazeichnung erkennt man die ab- und zuführenden Gefäße, die die Lymphflüssigkeit durch den Lymphknoten transportieren.
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Links sehen Sie einen komplett entfernten Lymphknoten, rechts ist er aufgeschnitten worden.
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