Lyme-Borreliose
Die Borreliose ist in Europa die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Nicht jeder Zeckenbiss führt zu einer Erkrankung. Neben Witterungsfaktoren beeinflussen u.a. die Zahl der Zecken und die Dauer ihrer Saugtätigkeit das Infektionsrisiko. Die Erkrankung wird vielfach auch als Lyme-Borreliose bezeichnet. Dieser Name setzt sich zusammen aus der Bezeichnung für den Erreger, Borrelia burgdorferi und der amerikanischen Stadt Lyme, in der einige Symptome der Erkrankung, nämlich nach Zeckenstichen gehäuft auftretende Gelenkentzündungen, erstmals beschrieben wurden.
Die Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, das heißt, sie kann mehrere Organe befallen. Häufig betroffen sind die Haut, die Gelenke, das Nervensystem, die Augen und das Herz.
Eine Borreliose ist nicht ansteckend, für ihre Behandlung stehen unterschiedliche Antibiotika zur Verfügung.
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