Schluckstörungen - Dysphagien

Von einer Schluckstörung spricht man dann, wenn eine Störung des Schluckens oder der Passage von fester und/oder flüssiger Nahrung vom Mund zum Magen vorliegt.


Definition

Von einer Schluckstörung spricht man dann, wenn eine Störung des Schluckens oder der Passage von fester und/oder flüssiger Nahrung vom Mund zum Magen vorliegt.

Mit dem Begriff wird keine eigenständige Erkrankung, sondern zunächst ein Krankheitszeichen verschiedenster Ursachen beschrieben.

Das Schlucken gehört zu den lebenserhaltenden Funktionen. Wenn wir überhaupt nicht schlucken könnten, bestünde die Gefahr, zu verdursten und zu verhungern. Deshalb bedeuten Schluckstörungen (Dysphagien) häufig eine ernste Bedrohung für den Organismus.

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Die Abbildung zeigt die 3 Phasen des Schluckvorganges: Bild 1 die mundhöhlenbezogene Schluckphase, Bild 2 stellt die schlundbezogene Phase, Bild 3 den Eintritt der Flüssigkeit in die Speiseröhre dar. Gut erkennbar ist, dass der Kehldeckel in den letzten beiden Phasen geschlossen ist, um ein Übertreten der Flüssigkeit in die Luftröhre zu verhindern.

Quelle: Springer Medizin
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