Schilddrüsenunterfunktion - Hypothyreose

Von einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) spricht man, wenn die Körperzellen unzureichend mit Schilddrüsenhormonen versorgt werden.


Definition

Von einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) spricht man, wenn die Körperzellen unzureichend mit Schilddrüsenhormonen versorgt werden.

Bei einer Unterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenige oder keine Schilddrüsenhormone (Thyroxin und Trijodthyronin). Bei einem Mangel an diesen Hormonen laufen alle Stoffwechselvorgänge verlangsamt ab. Die Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren oder erworben sein.

Die Einteilung in primäre, sekundäre oder tertiäre Hypothyreose beschreibt die Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion: Meist liegt die Ursache darin, dass die Schilddrüse selbst in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt ist (primäre Hypothyreose). Die Schilddrüsenfunktion ist aber Teil einer dreiteiligen Signalkette, die sie mit Steuerungszentren im Hirn verbindet. Im Falle der sekundären Hypothyreose liegt die Störung in der übergeordneten Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und bei der tertiären Hypothyreose im Zwischenhirn (Hypothalamus), das die Hirnanhangsdrüse und über diese die Schilddrüse steuert.

Quelle: Springer Medizin
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