Osteoporose
Definition
Bei der Osteoporose haben die Knochen ihre Festigkeit verloren. Sie drohen sogar bei alltäglichen Aktivitäten zu brechen, wie zum Beispiel dem Anheben einer Tasche, beim Umdrehen im Bett, bei leichtem Stolpern oder beim Husten.
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, in deren Verlauf es unter anderem zu extrem schmerzhaften Wirbelkörper- oder Oberschenkelhalsbrüchen kommen kann.
Betroffene berichten, dass das Ausmaß der Schmerzen und der Grad der Behinderung schwer wiegender als bei einem Herzinfarkt sind.
Von der Weltgesundheitsorganisation wurde die Osteoporose in die Liste der weltweit zehn bedeutendsten Krankheiten aufgenommen, sowohl was die Krankheitsfolgen als auch die dafür aufzuwendenden Behandlungskosten betrifft.
Allein für die Behandlung der Oberschenkelhalsfrakturen sind mehr Krankenhaus-Bettentage zu finanzieren, als für Herzinfarkt und Schlaganfall zusammen. Damit gehört die Osteoporose zu den teuersten Erkrankungen für das Gesundheitswesen.
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Beim gesunden Knochen sind die Knochenbälkchen fest und die Verstrebungen intakt. Beim osteoporotischen Knochen schwindet die Knochensubstanz und die Verstrebungen lösen sich auf. Daraus folgen kleinste Knochenbrüche, die Wirbelkörper sacken zusammen, bzw. die großen Röhrenknochen, z.B. am Oberschenkel brechen.
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