ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung - hyperkinetische Störung - Zappelphilip
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ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Das ADHS oder ADS wurde früher auch als hyperkinetisches Syndrom bezeichnet. Hyperkinetische Störungen sind Beeinträchtigungen, die auf übermäßigem Bewegungsdrang beruhen. Gekennzeichnet sind sie durch erhebliche motorische Unruhe, starke Impulsivität und deutliche Aufmerksamkeitsschwäche. Die Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) betont die fehlende Konzentration und Daueraufmerksamkeit. Diese kann mit Hyperaktivität gepaart sein, muss es aber nicht. Man spricht dann von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).
Ursache des ADHS ist eine neurobiologische Funktionsstörung, die zu einer Art Reizüberflutung führt: Die Wahrnehmungen können nicht mehr in wichtig und unwichtig sortiert werden. Diese Fehlregulierung der chemischen Überträgerstoffe des Gehirns im Sinne eines Dopaminmangels scheint häufig erblich bedingt zu sein. Psychosoziale Bedingungen gelten nicht als primäre Ursache, können aber den Verlauf einer hyperkinetischen Störung entscheidend beeinflussen.
Das klinische Bild der hyperkinetischen Störung ist durch eine Reihe von biologischen und umweltbedingten Faktoren beeinflusst. Doch unterstützt eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen der letzten Jahre die These, dass biologische Faktoren für die Entstehung der hyperkinetischen Störung entscheidend sind. Die Entwicklung und der Verlauf des Krankheitsbildes können jedoch durch bestimmte psychosoziale Faktoren maßgeblich beeinflusst werden.






