Bluthochdruck - Hypertonie - Ursachen - Symptome - Diagnose - Therapie
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Bluthochdruck - Hypertonie
Die Definition des Begriffs Bluthochdruck ist willkürlich festgelegt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass ab einem bestimmten Blutdruckwert das Risiko für Schäden am Herz-Kreislauf-System so groß ist, dass es durch Behandlungsmaßnahmen wirksam gesenkt werden kann.
Als normaler Blutdruck beim Erwachsenen gelten Messwerte bis zu 140 mmHg für den systolischen (oberen) Druck und 90 mmHg für den diastolischen (unteren) Druck. mmHg ist die Abkürzung für Millimeter Quecksilbersäule, eine alte Maßeinheit für Druck. Von einem Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man, wenn bei einem Erwachsenen bei mehrmaligen Messungen an verschiedenen Tagen in Ruhe Werte von über 140 mmHg (systolisch) oder 90 mmHg (diastolisch) gemessen wurden (Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO 1996).
Der Zusatz essenziell bedeutet, dass für diese Blutdruckerhöhung keine Ursache gefunden wurde. Der Begriff darf erst dann verwendet werden, wenn alle bekannten Ursachen, die einen Bluthochdruck auslösen können, ausgeschlossen worden sind.
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