AIDS / HIV - Virus - Infektion - Immunsystem - Symptome - Ansteckung
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AIDS / HIV
Die Abkürzung AIDS bedeutet Aquired Immunodefiency Syndrom. AIDS ist eine Folge der Infektion mit dem so genannten Human Immunodefiency Virus (HIV). Das Virus wird durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Blut-Blut-Kontakte übertragen. Der Ausbruch der Krankheit erfolgt dabei meist erst Jahre nach der Infektion, ein Umstand, der die Verbreitung von HIV fördert, weil Betroffene oft lange nichts von ihrer Infektion wissen und so beispielsweise weiterhin ungeschützt sexuellen Kontakt zu ihren Partnern pflegen.
AIDS ist eine Erkrankung des Immunsystems. Das Virus befällt die T-Helferzellen, die eigentlich für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind und bleibt zunächst über längere Zeit in den Zellen verborgen. Schließlich werden aber immer mehr Zellen zerstört und die Krankheit bricht aus. Die Zahl der T-Zellen im Blut ist dann von 8.000-10.000 Zellen pro Milliliter Blut auf etwa 200 pro Milliliter abgesunken.
Zwar ist AIDS bislang nicht heilbar, doch gelingt es heute durch eine Reihe moderner Medikamente den Ausbruch der Erkrankung zu verzögern und die Lebensqualität AIDS-kranker Menschen zu verbessern.






