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Krankheiten von A - Z
Brustkrebs
Brustkrebs entsteht immer in der Brustdrüse. Die genaue Bezeichnung der Erkrankung richtet sich nach dem Zelltyp, der betroffenen Stelle im Drüsengewebe und danach, ob der Tumor schon ins Nachbargewebe eingebrochen ist.
Brustkrebszellen wachsen wie alle Krebszellen schnell und teilen sich überstürzt. Dabei schleichen sich Fehler ein. Die Zellen verändern ihr Aussehen. Sie funktionieren auch nicht mehr richtig. Man sagt, die Zellen sind entdifferenziert. Vom Carcinoma in situ (Cis), dem Krebs an Ort und Stelle, spricht man, wenn die Zellen die Basalmembran nicht durchbrechen.
Dieses Häutchen begrenzt das Gewebe und trennt es von seiner Nachbarschaft. Ein Carcinoma in situ ist heilbar, da es niemals Tochterzellen ausstreut. Wenn der Tumor (Gewebsknoten) aber diese Barriere in die Nachbarschaft durchbricht, dann nennt man das Wachstum invasiv oder infiltrierend. Jetzt kann er Tochterzellen über die Blut- oder Lymphwege ausstreuen. Tochtergeschwülste entstehen, die so genannten Metastasen.






