
50+
Mammografie ermöglicht Früherkennung von Brustkrebs
Frauen ohne erhöhtes Brustkrebsrisiko sollten ab dem 50. Lebensjahr das Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs in Anspruch nehmen.
Mit Hilfe der Mammografie lassen sich bereits kleine, nicht tastbare Tumore in einem frühen Stadium aufspüren und entsprechend frühzeitig behandeln. Deshalb ist die Röntgenuntersuchung der Brust seit Anfang 2004 in Deutschland Bestandteil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben einen Anspruch auf das Mammografie-Screening und sollten das Angebot unbedingt regelmäßig wahrnehmen.
Dr. Wolfgang Aubke, Beiratsvorsitzender der Kooperationsgemeinschaft Mammografie, erläutert, dass für gesunde Frauen ohne erhöhtes Brustkrebsrisiko nur die Mammografie in einem qualitätsgesicherten Programm zum Screening geeignet ist. Er erklärt weiter, dass das Brustkrebs-Screening nur bei größtmöglicher Qualität erfolgreich sein kann. Deshalb ist in Deutschland ein Programm auf die Beine gestellt worden, dass die Qualität des Screenings stetig überprüft. Das qualitätsgesicherte Programm ist auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestages und des Bundesrates im Jahr 2002 eingeführt worden, um die Sterblichkeit von Frauen ohne erhöhtes Brustkrebsrisiko zu verringern.
Das Mammographie-Screening-Programm richtet sich in erster Linie an gesunde Frauen. Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko sollten für die weitere Abklärung hingegen eine Magnetresonanz-Tomografie (MRT) in Anspruch nehmen. "Frauen mit einer Risikobelastung müssen in speziellen Zentren individuell bereut werden. Doch das muss klar getrennt werden vom Mammographie-Screening-Programm, das sich an gesunde Frauen richtet", sagte Aubke.




