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Fettarm nach der OP: Risiko sinkt
In einer Studie mit 2.500 Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium zeigte sich, dass eine fettarme Ernährung das Risiko, ein Rezidiv auszubilden, senken kann.
Postmenopausale Frauen, die an Brustkrebs im Frühstadium erkrankt sind, können das Risiko für einen Krankheitsrückfall nach der Operation offensichtlich durch eine fettarme Ernährung reduzieren.
Zu diesem Ergebnis kamen Dr. R. T. Chlebowski und Kollegen in einer Studie mit knapp 2.500 Brustkrebspatientinnen, deren Tumoren Östrogenrezeptor-negativ waren. In der Phase III - Women?s Intervention Nutrition Study (WINS) beobachteten die Forscher Frauen, die entweder eine fettarme (33g Fett/Tag) oder fettreiche Ernährung (51g Fett/Tag) zu sich nahmen. Die Diät-Gruppe hatte zu Beginn der Studie mehrfach eine Ernährungsberatung erhalten.
Nach fünf Jahren erlitten 96 (9,8%) Frauen, die sich fettärmer ernährt hatten einen Krankheitsrückfall. Bei den Frauen, deren Ernährung einen höheren Fettanteil hatte, bildete sich in diesem Zeitraum bei 181 (12,4%) ein Rezidiv.
Die Wissenschaftler halten dieses Ergebnis für einen Beweis, dass ein reduzierter Fettanteil in der Nahrung die rezidivfreie Überlebenszeit von postmenopausalen Brustkrebspatientinnen verlängern kann.
(BSMO, 25.05.2005)
Nach Informationen von Medical Tribune und der Ärzte Zeitung, Mai 2005



