Nach der Sauna
Extra-Pflege für die Haut
Gerade im Winter gehen viele Menschen gerne in die Sauna, um dort zu schwitzen und die Wärme zu genießen. Wichtig ist jedoch die Hautpflege danach - vor allem für trockene Haut. Wie Sie jetzt Ihre Haut verwöhnen.
Das Wärmebad hat viele Vorteile: Saunieren fördert die Durchblutung und öffnet die Poren. Es sorgt für einen stabileren Säureschutzmantel der Haut und lässt sie Feuchtigkeit besser binden. Außerdem quillt die oberste Hautschicht bei den hohen Temperaturen auf - abgestorbene Hautzellen fallen dadurch schneller ab. Die Haut wirkt glatt, jünger und zartrosa.
Beim Schwitzen verliert die Haut Fett
Doch Sauna ist für die Haut nicht nur positiv. Hitze und Schwitzen beanspruchen vor allem trockene Haut. Sie verliert viel Fett, spannt und kann zu jucken beginnen. Trockene Haut braucht nach einem Aufenthalt in der Sauna deshalb Pflege mit fetthaltigen Produkten.
Sofort eincremen nach der Sauna
Körperöle und fetthaltige Cremes stabilisieren die Schutzfunktion der Haut dann schnell, erläutert die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in Bonn. Die Pflegeprodukte sollten keine Farbstoffe und Konservierungsmittel enthalten. Am besten werden sie auf die noch warme Haut aufgetragen. Besonders geeignet sind Pflegeserien für Babys. Denn sowohl bei Kleinkindhaut als auch bei trockener Erwachsenenhaut ist der Fettgehalt geringer und der Wasserverlust größer als bei normaler Mischhaut.
Auch Menschen mit Neurodermitis brauchen laut der DHA den Gang in die Sauna nicht zu scheuen, zumindest in Phasen, in denen ihr Hautzustand stabil ist. Jedoch sollte vor dem ersten Saunabesuch ein Dermatologe sein Okay geben.








