Tipps für die Hautpflege im Winter

Wechselbäder ja, heiße Dusche nein

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Wenn es schon das Vollbad sein muss, dann bitte nicht zu heiß: Denn das schadet im Winter der Haut.
Foto: Hans Wiedl / dpa

Ein schönes heißes Vollbad, wenn es draußen stürmt und schneit: Das gönnen sich im Winter viele Menschen gern. Dabei tun sie ihrer Haut jedoch keinen Gefallen. Lesen Sie nach, was im Winter empfehlenswert ist.

Auch wenn es draußen kalt ist: Im Winter sollte man nicht heiß duschen. "Auch das Vollbad ist nicht gut für die Haut", erläutert Monika Ferdinand vom Bundesverband der Deutschen Kosmetiker und Kosmetikerinnen im saarländischen Bexbach. Denn "die Wärme signalisiert der Haut, es ist warm, und sie gibt Feuchtigkeit ab." Dadurch leide die Haut unter Trockenheit. Auch auf Peelings verzichtet man in der kalten Jahreszeit besser. "Im Winter ist die Schutzschicht der Haut dünner", erklärt die Expertin. Die Creme sollte reichhaltig an Nährstoffen und am besten fettig sein.

Der Tipp: Wechselbäder

Was im Winter wiederum richtig gut tut, sind Wechselfußbäder. Regelmäßig angewandt, stärken sie das Immunsystem auf natürliche Weise. Und so geht es: Nötig sind zwei große Plastikschüsseln. Eine wird mit kaltem, die andere mit etwa 38 Grad warmem Wasser gefüllt. Die Füße sollten vor Beginn aber nicht zu kalt sein. Sind sie es doch, werden sie vorher am besten mit einer Körperbürste warmgebürstet, informiert die Zeitschrift "Naturarzt".

Zunächst kommen beide Füße für zwei bis drei Minuten ins warme Wasser, dann für maximal 30 Sekunden ins kalte. Jetzt wird noch viermal gewechselt, so dass die Bäder in kaltem Wasser enden. Anschließend streift man das Wasser ab und läuft sich warm. Der Zeitschrift zufolge regt das den Kreislauf an und kräftigt über die Reflexzonen an den Fußsohlen das Immunsystem.

Gesundheitstipps für den Wintersport
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    Knieschäden und Sprunggelenksverletzungen zählen zu typischen Snowboarder-Verletzungen. Besonders häufig sind die Bänder betroffen. Wer des Öfteren beim Sport Probleme mit den Bändern hat, sollte beim Snowboarden vorsichtshalber eine Sportbandage tragen

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    Lauftraining ist auch bei frostigen Temperaturen möglich. Gründliches Aufwärmen ist in der kalten Jahreszeit ein absolutes Muss. Um überdehnte oder gezerrte Bänder zu vermeiden, ruhig zehn Minuten mehr in die Aufwärmphase investieren und auf das Stretching vor dem Training verzichten. Das Dehnungsprogramm am besten im Anschluss an das Lauftraining in der Wohnung absolvieren und anschließend unter der warmen Dusche relaxen.

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    Die Wintersonne ist besonders gefährlich für die Haut, da die intensive Sonneneinstrahlung durch die Kälte nicht so stark wahrgenommen wird. Zum Sonnenschutz gehören regelmäßiges Eincremen mit Hautölen oder fettreichen Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis, die vor Austrocknung schützen und außerdem einen Kälteschutz bilden. Sonnenschutz in Form von Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor oder Sunblocker sind beim Skifahren und Wandern ein Muss. Geeignet sind vor allem Schutzcremes mit physikalischen Filtern wie Zinkoxid oder Titanoxid, da sie gleichzeitig vor der Kälte schützen.

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Autor: dpa / sl
Letzte Aktualisierung: 04. Januar 2013

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