
Äpfel gegen Asthma
Schwangere sollten Äpfel essen
Der Genuss von Äpfeln während der Schwangerschaft kann das Risiko des Kindes senken, während der ersten fünf Lebensjahre an Asthma zu erkranken. Dies berichten niederländische und britische Forscher in der Fachzeitschrift Thorax online".
Die Wissenschaftler hatten das Essverhalten von Schwangeren und die Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder, v.a. auf die Entwicklung von Allergien, untersucht. Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln war dabei mit einem niedrigeren Asthma-Risiko der Kinder verbunden, während ein erhöhter Fischverzehr die Kinder vor allergischen Ekzemen schützte.
Äpfel besonders wichtig
Das Ergebnis dieser Studie verleiht dem englischen Sprichwort An apple a day keeps the doctor away" (Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern") einen ganz neuen Sinn. Andere Nahrungsmittel wie Vollkorn- und Milchprodukte sowie verschiedene Früchte und Gemüsesorten hatten in dieser Studie keinen nachweisbaren Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung der Kinder. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten wird Schwangeren jedoch generell empfohlen.
Andere Risikofaktoren vermeiden
Um das Asthma-Risiko für den Nachwuchs möglichst gering zu halten, sind neben einer ausgewogenen Ernährung das Stillen des Kindes und der Verzicht auf das Rauchen besonders wichtig. Sowohl das Aktiv- als auch das Passiv-Rauchen sind während der Schwangerschaft tabu. Gestillt werden sollte mindestens vier Monate lang, da über die Milch wertvolle Stoffe von der Mutter an das Kind weitergegeben werden, die das kindliche Immunsystem auf Trab bringen und so Allergien vermeiden helfen.




