Pollenflug
Start in die Allergiesaison: Die Haselsträucher blühen
In einigen Regionen fliegen bereits die ersten Pollen. Menschen mit Pollenallergie müssen sich auf eine lange Saison einstellen.
Der Dezember und auch der Januar waren mit teilweise zweistelligen Temperaturen recht mild. Das merken vor allem Pollenallergiker. Denn in einigen Regionen fliegen die ersten Pollen und sorgen für rote Augen und laufende Nasen. Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes haben beispielsweise in Freiburg Hasel- und Erlenpollen nachweisen können.
Klimaforscher beobachten schon seit einiger Zeit, dass der Pollenflug immer eher beginnt. Blühten Hasel und Erle früher erst im Februar, kommt es immer häufiger vor, dass bereits im Januar die Pollenbelastung zunimmt. Ähnliches gilt für Weide, Pappel, Birke und Ahorn, deren Blütezeit eigentlich im März liegt. Nach hinten verlängert sich die Pollenflug-Saison durch einen Einwanderer" die Beifuß-Ambrosie. Sie blüht bis in den Oktober hinein.
Pollenallergiker sollten sich daher immer über die aktuelle Pollenflugsituation auf dem Laufenden halten. Denn die Belastung durch Pollen ist witterungsabhängig: Nicht nur hohe Temperaturen, auch leichter Wind und eine trockene Witterung begünstigen den Pollenflug.



