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Wespen

Asthma: Wie können Sie sich vor Stichen schützen?

Asthmatiker reagieren häufig überempfindlich auf Wespenstiche. Einfache Maßnahmen können die Gefahr eines Stichs reduzieren und schwere allergische Reaktionen verhindern.

Wenn das Obst reif ist, ist die Hochzeit der Wespen. Solange sie nicht gereizt werden oder sich bedroht fühlen, geht keine Gefahr von ihnen aus. Eine unbedachte Bewegung jedoch und sie können zustechen. In harmlosen Fällen schwillt die Haut um die Einstichstelle leicht an –anders bei Allergikern. Bei ihnen können sich die Schwellungen als „Nesselsucht" über den ganzen Körper ausbreiten. Häufig kommen Juckreiz, Magen-Darm-Beschwerden, Kreislauf-Beschwerden und Atemnot hinzu. Gerade Asthmatiker sollten bei bestehenden Bienen- und Wespenstichallergien besonders vorsichtig sein, da die allergische Reaktion mit gefährlichen Asthmaanfällen einhergehen kann.

Um Insektenstichen vorzubeugen, sollten Sie einfache Vorsichtsmaßnahmen beherzigen.


  • Gerade süße Speisen und Getränke sollten nicht im Freien verzehrt werden. Nach dem Essen Hände waschen und den Mund abwischen.

  • Gehen Sie nicht barfuß und verzichten Sie auf offenes Schuhwerk.

  • Meiden Sie Kleidung in grellen und vor allem dunklen Farben. Die Kleidungsstücke sollten nicht zu knapp ausfallen. Je mehr vom Körper bedeckt ist, umso besser.

  • Halten Sie sich nicht in der Nähe von Bienen- oder Wespennestern, Abfallkörben, Blüten oder Fallobst auf.

  • Intensive Gerüche locken Insekten an. Verzichten Sie daher auf Parfums und Cremes.

  • Beim Autofahren sollten Sie die Fenster geschlossen halten.

  • Behalten Sie einen kühlen Kopf, wenn Bienen und Wespen in der Nähe sind. Schnelle Bewegungen provozieren sie nur.

  • Bei bestehender Allergie auf Insektengifte sollten Sie stets ein, vom Allergologen zusammengestelltes, Notfallset bei sich tragen!



Wenn Sie dennoch einmal von einer Wespe oder Biene gestochen werden, dann versuchen Sie, den Stachel mit dem Fingernagel herauszuhebeln. Bei diagnostizierter Allergie auf Wespen- oder Bienengift müssen unverzüglich Medikamente wie Antihistamine und Kortison angewendet werden.

Um sich dauerhaft vor lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu schützen, kann eine Hyposensibilisierungsbehandlung begonnen werden. Sie dauert etwa drei bis fünf Jahre und führt bei 80 bis 100 Prozent der Patienten zu Erfolg.

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Quelle: Nach Informationen des Universitätsklinikums Gießen & Marburg
Autor: (sf)
Stand: Aug 26, 2008


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