
Allergieprävention
Allergien schon vor der Geburt vorbeugen
Bereits die Kleinsten der Kleinen können Allergien entwickeln, doch die Eltern können schon in der Schwangerschaft einiges tun, um dieses Risiko zu senken.
Allergien nehmen in der Bevölkerung deutlich zu. Zwischen fünf und zehn Millionen Menschen leiden regelmäßig unter tränenden Augen, Juckreiz, Hautausschlägen oder einer laufenden Nase. Während die ältere Generation noch glimpflich davonkommt, sind in der jüngeren Generation im Alter bis zu 30 Jahren bereits bis zu 20% der Menschen betroffen. Laut einer Studie des dänischen staatlichen Serum-Instituts in Kopenhagen hat sich die Rate allergisch bedingter Krankheiten innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt.
Auch die Kleinsten der Kleinen sind nicht vor einer Allergie gefeit. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft einen Allergieschub erfährt, können die überschießenden Körperreaktionen dazu führen, dass das Kind eine erhöhte Bereitschaft entwickelt, selbst zum Allergiker zu werden. Verantwortlich dafür sind Botenstoffe des mütterlichen Immunsystems, die das Kind anfällig für allergische Reize machen.
Allergene Umweltfaktoren meiden
Gerade die Zeit rund um die Geburt gilt als sensible Phase, in der das Immunsystem des Kindes Toleranzen gegenüber bestimmten Fremdstoffen entwickelt. Daher ist es wichtig, dass die Eltern bereits während der Schwangerschaft vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um das Auftreten späterer Allergien zu verhindern.
So sollte die Mutter allergene Umweltfaktoren wie Hausstaubmilben, Luftschadstoffe, Schimmelpilze oder Tierhaare meiden. Besonders gefährlich ist der blaue Dunst. Tabakrauch beeinträchtigt das Wachstum der Lungen und erhöht das Risiko für Allergien, Asthma und Bronchitis. Daher sollte das Kind schon während der Schwangerschaft keinem Tabakrauch ausgesetzt werden.
Auf der anderen Seite sollte die Mutter in der Schwangerschaft Faktoren fördern, die einer Allergie entgegenwirken. Dazu zählt vor allem eine gesunde, vollwertige Ernährung. Vorgefertigte Nahrungsmittel mit künstlichen Beisätzen gilt es hingegen zu meiden, denn viele Allergien beginnen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit.






