
Hausrezepte für Sinusitis
Salzwasser-Nasenspray und warme Kompressen können helfen
Die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entsteht durch Infektionen der Atemwege in kalten Jahreszeiten ebenso wie durch Allergien - etwa Heuschnupfen. Einfache Hausmittel können die Symptome lindern.
Üblicherweise tritt die Nasennebenhöhlenentzündung bzw. Sinusitis zwar im Herbst und Winter in Folge einer klassischen Erkältung auf, doch Menschen mit Allergien sind deutlich häufiger betroffen als ansonsten gesunde Menschen. Zu den typischen Symptomen gehören Schmerzen und Druckgefühl im Bereich der Stirn, der Augen, der Wangen und der Ohren, Verstopfung der Nase, Schnupfen sowie eingeschränkter Geschmacks- und Geruchssinn. Wie Experten der renommierten US-amerikanischen Mayo Clinic in einer Patientenzeitschrift anführen, lassen sich diese Beschwerden durch einfache Hausmittel lindern.
So können Nasenspülungen mit Salzwasser oder Salzwassersprays die Nase befreien und dadurch die notwendige Belüftung der Nebenhöhlen verbessern. Auch häufiges Trinken trägt zu einer besseren Belüftung bei, weil sich dadurch das Nasensekret verflüssigt. Darüber hinaus empfinden viele Erkrankte warme Auflagen auf dem Gesicht oder das Inhalieren von warmem Wasser als angenehm. Zudem sollte auf Rauchen und Alkohol verzichtet werden, da Alkohol die Schwellungen in den Nasennebenhöhlen verstärkt und aktives sowie passives Rauchen zu weiteren Irritationen der Atemwege führt.
Die Ärzte der Mayo Clinic heben hervor, dass die Sinusitis typischerweise auf eine Virusinfektion zurückzuführen ist, die innerhalb von etwa zehn bis 14 Tagen von alleine wieder abklingt. Halten die Symptome jedoch länger an, liegt häufig zusätzlich eine bakterielle Infektion vor. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, da ggf. eine Behandlung mit Antibiotika notwendig sein könnte. Tritt die Sinusitis im Rahmen einer Allergie wie Heuschnupfen auf, ist auch ein Arztbesuch sinnvoll, da dieser die zugrunde liegende Allergie behandeln kann.






