
Milbenbrutstätte Kuscheltiere
Was Sie beim Weihnachtsgeschenkekauf beachten sollten
Immer häufiger sitzen Kinder, die an Allergien oder Asthma leiden, in freudiger Erwartung unter dem Weihnachtsbaum. Die Rate beider Erkrankungen unter Kindern hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt und es ist bekannt, dass neben Nahrungsmittelbestandteilen auch viele Haushaltsgegenstände Allergien und Asthma auslösen können.
Sollten gefährdete Kinder vom Weihnachtsmann nun ganz besonders bedacht werden? Laut Dr. Sheryl Lucas, Allergologin aus Washington, D.C. muss diese Frage eindeutig mit `Ja` beantwortet werden. Vor allem Plüsch- und Kuscheltiere, die überall hin und auch gern ins Bett getragen werden, sind ideale Heimstätten für Hausstaubmilben und andere Substanzen, die äußerst problematisch werden können.
Daher hat die ´Asthma and Allergy Foundation of America´ (AAFA) nun ein neues Zertifikat für speziell getestete Spielzeuge eingeführt. Diese als ´asthma-freundlich` ausgezeichneten Produkte sollen laut wissenschaftlicher Meinung für Kinder mit Allergien, Asthma oder Neurodermitis besonders verträglich sein. Schon jetzt sind sie in vielen US-amerikanischen Spielzeugketten erhältlich. Beim Kauf wird eine genaue Beschreibung mitgeliefert, wie die gefürchteten Milben am besten ferngehalten werden. Für spezielle Kuscheltiere wird z.B. empfohlen, diese nach einem Tag Aufenthalt im Gefrierschrank in der Waschmaschine zu waschen, und zwar alle 4 Wochen.
Das Zertifikat soll in Zukunft auch andere ´asthma-freundlich´ getestete Produkte des täglichen Lebens ausweisen, wie z.B. Bettzeug, Matratzen und Teppiche. Nicht nur für den Weihnachtsmann wird dies also eine deutliche Erleichterung sein, sich im Konsumdschungel besser zurecht zu finden.






