Diät & Abnehmen
Ohr-Akupunktur hilft beim Abnehmen
Übergewicht entsteht in der Regel einfach dadurch, dass dem Körper mit der Nahrung mehr Energie zugeführt wird, als er benötigt. Doch weniger essen bereitet vielen Übergewichtigen Probleme. Die Ohr-Akupunktur kann den Appetit zügeln und das Abnehmen erleichtern.
Die Ursachen für vermehrtes Essen sind nach Auffassung der chinesischen Medizin sehr unterschiedlich: So können beispielsweise Nervosität, Depressionen, Unausgeglichenheit, Müdigkeit oder Stress unbemerkt den Appetit dauerhaft steigern. Auch das Schreiben mit der rechten Hand führt bei einem Linkshänder womöglich zum Übergewicht. Vermutlich werden diese Schwachstellen durch das Essen (oder in anderen Fällen durch Rauchen) kompensiert.
Aus diesem Grund ermittelt in der Chinesischen Medizin ein Arzt zunächst mit Hilfe der Diagnostik an den so genannten Ohrreflexzonen die zu Grunde liegenden Schwachstellen. Denn hat er die eigentliche Ursache für das Übergewicht erkannt, kann er seinen Patienten durch gezielte Ohr-Akupunktur beim Abnehmen helfen. Der Akupunkteur sticht in Abhängigkeit von der Diagnose in spezielle Ohrpunkte stecknadelkopfgroße Dauernadeln, die etwa 1 mm aus der Haut herausragen, mit einem kleinen Pflaster abgedeckt werden und ca. sieben bis zehn Tage im Ohr bleiben.
Der Patient wird durch diese Behandlung - je nach Schwachstelle - ruhiger, ausgeglichener, stabiler, weniger aggressiv oder weniger depressiv. Die Folge: Der Appetit lässt nach. Wichtige Voraussetzung für die Gewichtsreduktion bleibt - trotz Akupunktur - zwar eine verminderte Aufnahme von Nahrungsmitteln durch ausgewählte Diäten (z.B. ausgeglichene Mischkost mit einer maximalen Aufnahme von 1000 Kcal täglich). Doch die Nadeln tragen dazu bei, diese leichter einhalten zu können.
In manchen Fällen findet der Arzt auch einen Störherd, der das Übergewicht verursacht oder begünstigt. Hierbei handelt es sich üblicherweise um Prozesse im Körper, die Erkrankungen auslösen, ohne dass der Patient es bemerkt. Zu ihnen zählen zum Beispiel tote Zähne, entzündete Kieferhöhlen, Narben oder kleine Splitterverletzungen. Liegen Störherde vor, kann der Arzt diese bei der Akupunktur einbeziehen und mitbehandeln.




