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Kinderärzte empfehlen Akupunktur
Bei Kindern, die wiederholt unter starken Schmerzen leiden, empfehlen US-amerikanische Kinderärzte Akupunktur zur Linderung der Beschwerden. Gerade bei Kindern mit Migräne oder Krebs erzielt diese Methode große Erfolge.
Nach Ansicht der Kinderärztin Kathi Kemper vom Brenner Children`s Hospital in Winston-Salem sollte Akupunktur häufiger eingesetzt werden, um die kleinen Patienten von Schmerzen zu befreien. Gerade bei Migräne oder Krebsleiden kann das Setzen von Nadeln helfen, Beschwerden zu lindern. "Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern sehr wirkungsvoll ist", unterstreicht Kemper. Zudem sei Akupunktur sicher und effektiv.
Die Kinderärztin empfiehlt den Einsatz von Akupunktur bei Kindern, die unter Migräne oder Schmerzen in Folge einer Krebserkrankung leiden. Auch bei Übelkeit, beispielsweise in Folge einer Chemotherapie zur Behandlung von Krebs, kann Akupunktur helfen. "Die Erfahrung in der Klinik zeigt, dass auf der Kinderkrebsstation Akupunktur den Kindern große Erleichterung verschafft", erläutert Kemper.
Viele Kinderärzte stehen jedoch der Akupunktur bei Kindern bislang skeptisch gegenüber. Sie befürchten, dass die kleinen Patienten Angst vor dem Setzen der Nadeln haben. "Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Kinder, die unter starken chronischen Schmerzen leiden, bereit sind, diese Alternative zu probieren", weiß Kemper zu entkräften. Dieser Meinung ist auch Dr. Beate Strittmatter von der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Aurikulomedizin e. V. (DAAAM). "Die Nadeln sind so dünn, dass sie beim Stechen kaum Schmerzen verursachen. Zudem gibt es für kleine Kinder die Möglichkeit einer völlig schmerzfreien Laser-Akupunktur", ergänzt Strittmatter.
Quelle: Nach Informationen der Wake Forest University School of Medicine, www.newswise.com, Dezember 2002




