
Störfelder
Akupunktur wirkungslos? Ursache sind häufig Störfelder
Scheitert eine Akupunkturbehandlung, muss das nicht heißen, dass die Methode an sich versagt hat. Der Grund dafür kann in vielen Fällen ganz unscheinbar sein und mit der eigentlichen Krankheit gar nichts zu tun haben, beispielsweise ein vereiterter Zahn oder eine Narbe - ein Störfeld also.
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Akupunktur bei einigen Patienten trotz eindeutiger Diagnose nicht wirkt. Störfelder sind die häufigste Ursache für das Versagen einer fachkundig durchgeführten Akupunktur. Denn: Störfelder oder Störherde können den Energiefluss unterbrechen und somit eine Heilung unmöglich machen. Sie können unterschiedlichster Natur sein: Eitrige oder tote Zähne, chronisch entzündete Kieferhöhlen, entzündete Mandeln oder Narben. Störfelder haben meistens nichts mit der eigentlich zu behandelnden Erkrankung zu tun, müssen aber beseitigt werden, damit durch Akupunktur ein langfristiger Therapieerfolg erzielt werden kann.
"Störfelder, ob chronische Entzündungen oder Narben, lassen sich sehr gut durch das Einstechen von Akupunkturnadeln in die entsprechenden Reflexzonen am Ohr behandeln", erläutert Dr. Beate Strittmatter von der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V. (DAAAM). Um das Störfeld dauerhaft auszuschalten, sind jedoch mehrere Behandlungen notwendig. Sind vereiterte oder tote Zähne die Ursache eines Störfeldes, so rät Dr. Strittmatter zu einer zahnärztlichen Behandlung.
"Der Schlüssel zu einem langfristigen Therapieerfolg ist die Therapie der individuellen Störherde. Die Ohrakupunktur ist ein hervorragendes Werkzeug, Störfelder aufzudecken und auch zu behandeln", bestätigt auch Prof. Dr. Frank Bahr, Erster Vorsitzende der DAAAM.
Quelle: Deutsche Akademie für Akupunktur und Aurikulomedzin e.V. (DAAAM)





