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Therapie

Vorbereitung auf die OP

Vor der OP sind eine Reihe von Voruntersuchungen nötig. Gelegentlich wird auch eine medikamentöse Vorbehandlung durchgeführt, um den operativen Eingriff zu erleichtern.

Die operative Entfernung eines Hypophysenadenoms erfolgt im Allgemeinen durch die Nase und die Keilbeinhöhle als so genannte transsphenoidale Operation.
Heute wird fast ausschließlich - in mehr als 95% aller Fälle - diese Operationsmethode angewandt.

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2 bis 3 Tage vor der Operation können Untersuchungen notwendig sein

Liegen noch nicht alle notwendigen Voruntersuchungen für die Operation vor, ist zwei bis drei Tage vor der Operation bereits die Aufnahme in der behandelnden Klinik nötig. Zu den Untersuchungen vor der Operation gehört u.a. die Bestimmung aller Hypophysenhormone, um etwaige Beeinträchtigungen der Hormonproduktion durch die Operation überprüfen zu können.
Ein EKG und eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge helfen dem Narkosearzt, die Narkose individuell auf die körperliche Verfassung des Patienten einzustellen.

Medikamentöse Therapie als Vorbereitung auf die OP

Gelegentlich wird vor einer Hypophysenoperation eine medikamentöse Therapie mit einem Somatostatin-Analogon durchgeführt. Die Vorbehandlung beginnt meist vier bis sechs Monate vor dem geplanten Operationstermin.
Durch die Gabe des Medikaments kommt es zu einer deutlichen und schnellen Besserung verschiedener Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen und Sehstörungen. Auch Veränderungen im Bereich des Nasen-Rachen-Raumes gehen zurück.

Das betroffene Gewebe wird durch die Vorbehandlung weicher und flüssiger, wodurch sich der Tumor besser entfernen lässt. Durch die Vorbehandlung mit einem Somatostatin-Analogon kann sich der Tumor verkleinern, was die Operation vereinfachen kann.

Was tun bei Angst vor OP?

Die bevorstehende Operation ist für viele Patienten eine seelische Belastung, meist ausgelöst durch Ängste vor dem Eingriff und der Ungewissheit, was während der Operation geschieht. Patienten sollten sich daher vor dem Eingriff ausführlich über die Operation informieren und so versuchen, ihre Ängste abzubauen.

Falls keine besondere Sprechstunde mit dem Arzt zur Klärung der Fragen vorgesehen ist, sollten Patienten ihren behandelnden Neurochirurgen bitten, die einzelnen Schritte der Operation möglichst ausführlich in einem Einzelgespräch darzustellen. Während des Gesprächs ist Schüchternheit fehl am Platz. Patienten sollten dem Arzt alle Fragen zur Behandlung stellen und sich ihre Sorgen nehmen lassen. Viele Erfahrungen zeigen, dass gut informierte Patienten weniger Angst und Belastungen empfinden und sich nach der Operation meist schneller erholen.


Autor: Springer Medizin
Stand: Sep 6, 2005


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